Serbien: Regierung vor wirtschaftlichem Kollaps |
freethinker
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| Serbien: Regierung vor wirtschaftlichem Kollaps |
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Die Privatisierungen bringen normal Nichts, sondern nur korrupte Strukturen, welche sich das Volks Eigentum aneignen
Regierung vor wirtschaftlichem Kollaps:
«IWF oder Bankrott» in Serbien
02. Mrz 17:58
Serbiens Regierungschef Mirko Cvetkovic
Ein horrendes Handelsbilanzdefizit, Rechtsunsicherheit und kaum Steuereinnahmen - Serbien steht am ökonomischen Abgrund. Das liegt nicht nur an der Weltwirtschaftskrise. Viele der Probleme sind hausgemacht.
Serbien droht der wirtschaftliche Kollaps. Darin sind sich alle Medien und viele ökonomische Experten einig. Schuld ist aber diesmal nicht nur die Weltfinanzkrise. Vielmehr seien es hausgemachte Defizite, die das zentrale Balkanland in den Abgrund treiben.
Jetzt hofft die Regierung, durch ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) frisches Geld von wenigstens 2,5 Milliarden Dollar zu bekommen. «IWF oder Bankrott», kommentierte die Belgrader Zeitung «Blic». Doch selbst wenn Serbien die harten Sparauflagen des IWF erfüllen könnte, der dann ersehnte Geldfluss dürfte die Strukturprobleme der Wirtschaft nicht lösen können, warnt der führende heimische Ökonomie-Experte Stojan Stamenkovic.
Da ist das horrende Handelsbilanzdefizit, die überhöhten Löhne im öffentlichen Sektor, das bescheidene internationale Kreditrating (BB minus), die überbordende Bürokratie, die Rechtsunsicherheit beim Landbesitz, die offene Restitution der im Sozialismus enteigneten Häuser und Grundstücke. Kaum Steuereinnahmen Die Privatisierung der letzten Jahre wird von allen Seiten als misslungen bezeichnet. Die Erlöse flossen in den Konsum, statt in Investitionen, die später Gewinn abwerfen. Die wenigen noch verbliebenen Staatsunternehmen wie die Stromwirtschaft und die Telekom sind wegen der Weltwirtschaftskrise nur zu einem Spottpreis zu verramschen. Was fehlt und nicht in Sicht ist, ist eine größere Zahl von sogenannten Greenfield-Investitionen, die neue Arbeitsplätze und damit Steuereinnahmen schaffen.
Denn die Steuereinnahmen sind dürftig. Im Januar lagen sie um ein Fünftel niedriger als ein Jahr zuvor. Die Industrieproduktion sackte zu Jahresbeginn um ein Viertel ab, so dass keine Besserung auf der Einnahmenseite zu erwarten ist. Die Konten von knapp 60.000 Unternehmen sind wegen Überschuldung blockiert. Da die Dinar-Währung drastisch an Wert verlor, sanken die umgerechneten Januar-Gehälter im Schnitt um sage und schreibe ein Fünftel.
Langfristige Strategien unmöglich
Doch die Regierung kämpft gegen das drohende Debakel nicht an. Regierungschef Mirko Cvetkovic verbreitet Optimismus mit der Versicherung, Renten und Löhne seien gesichert. Dabei dürfte selbst dem Wirtschaftsexperten Cvetkovic klar sein, dass der IWF gerade hier als Voraussetzung für einen Stand-by-Kredit drastische Kürzungen verlangen wird.
Die Regierung gibt selbst das denkbar schlechteste Beispiel. Sie hat die Zahl ihrer Angestellten seit 2001 auf heute rund 30.000 vervierfacht, haben die Medien vorgerechnet. Die Koalitionsregierung aus einer Vielzahl von Parteien hat nicht die Kraft, das Steuer herumzureißen, prognostiziert Vladimir Gligorov. Gligorov arbeitet beim Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche und ist einer der führenden Experten für die serbische Wirtschaft.
Der Grund: «Diese Regierung ist sich selbst nicht sicher, dass sie morgen noch bestehen wird, geschweige denn in einigen Monaten oder Jahren». Denn das äußerst brüchige Koalitionsgeflecht unterschiedlichster Parteien und Interessen kann jederzeit zum Sturz des Cvetkovic-Kabinetts führen. Langfristige Strategien seien so unmöglich. (Thomas Brey/dpa)
http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1290077.html
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04.03.2009 16:53 |
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CrniLabudovi
Kosovo Krach Bumm Freund
   

Dabei seit: 01.03.2007
Beiträge: 5.193
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Vielen Firmen wurde das Bankkonto gesperrt!
VECERNJE NOVOSTI
Many Serbian firms are in dire straights. Bank accounts are blocked for 57.059 firms, which means that every third firm in Serbia has financial problems. Those firms owe to the state more than 11 billions dinars.
__________________ So einer ist kein linker Befreier, sondern ein Helfershelfer der Taliban, dem es egal ist, ob die Leute in Afghanistan gefoltert und unterdrückt werden.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel über Linksfraktionschef Oskar Lafontaine
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11.03.2009 14:43 |
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Pinki
Ante
  

Dabei seit: 15.04.2007
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Nutzung von Biodiesel Drucken
11.03.10
Die Regierung Serbiens hat beschlossen, mit steuerlichen und anderen Begünstigungen die Herstellung und Massendistribution des Ethanols und Biodiesels zu stimulieren, was ein guter Anfang für die Nutzung des alternativen Brennstoffs ist. Biodiesel ist ein ökologischer Brennstoff. Er wird aus Raps und Sonnenblume hergestellt und er hat viele Vorteile im Vergleich mit den anderen klassischen Brennstoffarten. Die Emission schädlicher Gase in die Umwelt wird reduziert und auf diese Art und Weise vermeidet man den Treibhauseffekt. Ein Beitrag von Aleksandra Novakovic.
ImageIn den entwickelten Ländern gewinnt man den Biodiesel aus Raps und auch aus den landwirtschaftlichen, industriellen, kommunalen und anderen Abfällen und sogar aus Wasserpflanzen. Die Vereinigten Staaten haben, zum Beispiel, für die Produktion des Biodiesels von 2002 bis 2011 300 Millionen Dollar platziert und soviel kostet ihr jährliches Armeebudget.
Wenn vom Kohlendioxid die Rede ist, das durch die Verbrennung des Biodiesels hergestellt wird, ist es neutral, es enthält keinen Schwefel, Stickstoff und kein Blei. Biodiesel verbrennt besser im Motor und dabei gibt es kaum Luft- und Wasserverschmutzung, weil er biologisch abbaubar ist. Serbien beginnt mit der Anwendung des Standards für Ethanol- und Biodieselqualität und anderer ökologischer EU- Direktiven, zu welchen sich es verpflichtet hat.
In Serbien gibt es ausgezeichnete Bedingungen für die Biodieselproduktion. Hier können Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen werden und er kann ein sehr wichtiger Exportartikel sein. Die Ackerbauern finden, dass die serbischen Landwirte energetisch unabhängig sein könnten, wenn der Staat die Liberalisierung der Brennstoffproduktion, vor allem des Biodiesels, ermöglichen würde. Der Wert des Erdölimports in Serbien ist 1,35 Milliarden Euro, was der wichtigste Punkt im Außenhandelsdefizit ist. Den größten Teil des Erdöls nutzt die Landwirtschaft und sie kann mit wenigen Investitionen den Biodiesel für sich selbst herstellen. Die ständigen Verteuerungen des Erdöls betreffen jeden Verbraucher und besonders die Landwirte. Aus diesem Grund sind die Experten der Meinung, dass Serbien in 5 bis 7 Jahren genug Rohmaterial für 30 Biodieselfabriken herstellen könnte, das heißt 10.000 Tonnen auf einer Oberfläche von 200.000 Hektar. Durch den Biodieselexport würde Serbien auch sein voriges Budget vergrößern. Allein Deutschland braucht jährlich 2,5 Millionen Tonnen Biodiesel und eine Tonne kostet 450 Euro. Die Produktion des Biodiesels in der EU soll nach dem Kyoto-Abkommen bis 2020 auf ganze 20% steigen.
In Europa verwendet man Biodiesel meistens im Verkehr, in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und in dem Bauwesen, wegen seines Abbauvermögens und der bedeutsam niedrigeren Emission schädlicher Gase im Vergleich mit klassischen Brennstoffen. In Europa vereinigen sich die Farmer in der Biodieselproduktion. Sie liefern Raps und in der Kompensation bekommen sie Rohstoff und Schrot, und der ist von der gleichen Qualität wie der von Soja. Die Nutzung von Biodiesel unterstützen alle Länder-Unterzeichner des Kyoto Protokolls. Die EU hat vorgeschrieben, dass bis 2010 alle EU-Länder bis zu 6 % Biodiesel und anderer erneuerbarer Energiequellen anbieten sollten.
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14.03.2010 11:17 |
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Zogaj Leku
Foren Geist
  

Dabei seit: 18.03.2007
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| RE: Serbien: Regierung vor wirtschaftlichem Kollaps |
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| Zitat: |
Original von freethinker
Die Privatisierungen bringen normal Nichts, sondern nur korrupte Strukturen, welche sich das Volks Eigentum aneignen
Regierung vor wirtschaftlichem Kollaps:
«IWF oder Bankrott» in Serbien
02. Mrz 17:58
Serbiens Regierungschef Mirko Cvetkovic
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http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1290077.html |
Serbische Telekom auf 3,2 Milliarden Euro taxiert
Belgrad (dpa) - Die vor dem Verkauf stehende staatliche serbische Telekom ist auf einen Wert von 3,2 Milliarden Euro taxiert worden. Das berichtete die regierungsnahe Zeitung «Politika» unter Berufung auf ein Gutachten der Citigroup am Freitag in Belgrad.
Die US-Großbank Citigroup empfehle der Regierung, mehr als die Hälfte der Aktien zum Kauf anzubieten. Die Regierung hatte ursprünglich den Verkauf eines 40-Prozent-Pakets geplant.
Interessiert am Kauf seien neben der Deutschen Telekom und der Telekom Austria France Télécom, die schwedische Teliasonera und die ägyptische Orascom. Die Deutsche Telekom ist über ihren 30-Prozent-Anteil an dem griechischen Telekom-Anbieter OTE bereits an der serbischen Telekom Srbija beteiligt. Die OTE hält 20 Prozent der Anteile.
__________________ Aus Österreichischen Militär Quellen ! Von Prof. Dr. Wolf Oschlies
NATO, die Privat Armee der kriminellen Kosovo Banden.
http://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/03_jb01_18_osch.pdf
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23.08.2010 17:37 |
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